Ein Blick auf PISA–PISA at a Glance

Auch wenn’s weh tut, so lohnt es sich doch einen Blick auf “PISA at a Glance” zu werfen, um zu verstehen warum die Dinge so sind wie sie sind.

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Kinder die gerne Lesen performen im Durchschnitt einfach besser. Ab Seite 65 wird genau dieses Thema analysiert. Sicherlich sehr spannend, auch im Kontext der Nutzung von Neuen Medien im Unterricht.

Meine Vermutung zu unseren schlechten Ergebnissen liegt auch darin, dass die Jugendlichen heutzutage nach wie vor im Unterricht stärker zum “Konsumieren” von Lerninhalten gezwungen werden und weniger Möglichkeiten haben selber neues zu “Kreieren” und zu “Konstruieren”.  Vielerorts ist das Prinzip der “Ko-Konstruktion” noch ein Fremdwort. Noch ist der Unterricht vielerorts viel zu “frontal” und das Arbeiten in Gruppen, oder in offenen Lernumgebungen kaum möglich. Der Schüler ist nur “Schwamm”. Auch der Einsatz von IKT kann nur lernförderlich sein, wenn er in der richtigen Zusammensetzung angewendet wird. Das passive Konsumieren von Wissen/Informationen sollte schon langsam ausgedient haben in unseren Schulen. Dennoch scheint es hier sogar eine Rennaissance zu geben, nicht zuletzt mit dem Hype der “Ipad-Klassen”, wo Kreativität im Angesicht der “Gadget-Coolness” sichtlich in den Hintergrund geraten ist. Die Gefahr ist hier, dass eine Geräte-zentrierte vs. Lerner-zentrierte Lernkultur entsteht!

Ein Blick hinter die Kulissen von PISA lohnt sich in jedem Fall, auch wenn Statistiken immer mit Vorsicht zu genießen sind Smile.

Viel Spaß beim Lesen! HIER

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